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Neues Betreuungsrecht ist gut, aber nicht der erhoffte große Wurf - Lebenshilfe Niedersachsen fordert Verbesserungen vom Deutschen Bundestag

24. Nov 2020

Neues Betreuungsrecht ist gut, aber nicht der erhoffte große Wurf - Lebenshilfe Niedersachsen fordert Verbesserungen vom Deutschen Bundestag
Neues Betreuungsrecht ist gut, aber nicht der erhoffte große Wurf - Lebenshilfe Niedersachsen fordert Verbesserungen vom Deutschen Bundestag

Hannover. Schon lange warten Menschen mit Beeinträchtigungen auf eine Reform des Betreuungsrechts. Nun liegt ein Entwurf der Bundesregierung für ein neues Gesetz vor, das in den nächsten Wochen in Bundestag und Bundesrat beraten und bis März 2021 verabschiedet werden soll. Das wird auch Auswirkungen auf die rechtlich betreuten Menschen in den Lebenshilfen in Niedersachsen haben.

Die Lebenshilfe Niedersachsen fordert mit Nachdruck Verbesserungen: „Die Gesetzesvorlage ist nicht der erhoffte große Wurf. Wir begrüßen zwar, dass sich die Reform mehr Selbstbestimmung zum Ziel gesetzt hat. Aber das reicht nicht. Der Gesetzgeber muss die Rechte der betreuten Personen noch umfassender stärken, damit der ursprüngliche Paradigmenwechsel – weg von der Bevormundung hin zur rechtlichen Unterstützung – konsequent umgesetzt wird. Hierfür müssen auch die notwendigen finanziellen und zeitlichen Ressourcen bereitgestellt werden“, sagt der Vorsitzende Franz Haverkamp.

Die Lebenshilfe Niedersachsen beteiligt sich deshalb an der Kampagne „BetreuungsRechts-Reform – aber richtig!“ (#BRR2021), die jetzt von der Lebenshilfe bundesweit gestartet wurde. Mehr Informationen zu den Kernforderungen der Lebenshilfe gibt es im Internet unter diesem Link.


Die Lebenshilfe Landesverband Niedersachsen e.V. wurde am 13. Oktober 1962 von 10 Orts- und Kreisvereinigungen gegründet. Heute gehören dem Landesverband 116 Mitgliedsorganisationen an. Über 75 % aller in Niedersachsen tätigen teilstationären Eingliederungseinrichtungen haben sich in der Lebenshilfe Niedersachsen als ihrem Dach- und Fachverband zusammengeschlossen. Die Lebenshilfe ist Elternvereinigung, Fachverband und Trägerin von Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigung. Der Selbsthilfegedanke hat dabei große Bedeutung. Über die Akademie für Rehaberufe bietet die Lebenshilfe Fortbildungen insbesondere für Fachkräfte, Menschen mit Beeinträchtigung und Angehörige an.

Mit Standorten in Hildesheim, Wildeshausen und Hannover ist die Lebenshilfe Niedersachsen Ausbilder in der Heilerziehungspflege in Niedersachsen. Die Geschäftsstelle des Landesverbandes der Lebenshilfe hat ihren Sitz in Hannover.



 Kontakt:
Lebenshilfe Landesverband Niedersachsen e. V.
Nordring 8 G | 30163 Hannover
Tel.: 0511 . 909 257 00
FAX: 0511 . 909 257 11
E-Mail: landesverband@lebenshilfe-nds.de
Ihr Ansprechpartner: Frank Steinsiek

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