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Feststellungsbescheid

Das Versorgungsamt teilt in einem Feststellungsbescheid mit, welcher Behinderungsgrad rechtlich anerkannt wurde und ob bzw. welche Merkzeichen vorliegen. Außerdem kann dem Bescheid entnommen werden, welche Gesundheitsstörungen bei der Feststellung berücksichtigt wurden. Der Feststellungsbescheid dient dem behinderten Menschen grundsätzlich zur persönlichen Information. Er selbst entscheidet darüber, ob er den Inhalt des Bescheides anderen zugänglich macht.

Der Feststellungsbescheid nach dem Schwerbehindertenrecht gilt nicht gleichzeitig als Antrag auf Gewährung von Leistungen und sonstigen Hilfen. Diese Leistungen müssen gesondert bei den jeweils zuständigen Stellen beantragt werden.

Sollte man mit der Entscheidung des Versorgungsamtes nicht einverstanden sein, kann gegen den Bescheid Widerspruch einlegen werden. Dies würde beispielsweise der Fall sein, wenn die Beeinträchtigungen nicht gebührend hoch oder gar nicht berücksichtigt wurden.


Stand: 07.11.2014

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