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ICF

ICF: international Classification of Functioning, Disability and Health
Übersetzung: Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit.
Im Mai 2001 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) verabschiedet
Herausgeber der deutschen Fassung der ICF ist das Deutsche Institut für medizinische Dokumentation und Information (DIMDI)
Mit der ICF-Klassifikation steht eine Beschreibung von Gesundheitszuständen (z.B. einer Beeinträchtigung) und mit der Gesundheit zusammenhängen Zuständen auf Basis einer standardisierten Form zur Verfügung.
Das der ICF zugrundeliegenden Modell der bio-psycho-sozialen Wechselwirkungen ist keine Klassifikation der „Folgen von Krankheit“ und orientiert sich nicht in erster Linie an Defiziten. Vielmehr klassifiziert sie "Komponenten von Gesundheit": Körperfunktionen, Körperstrukturen, Aktivitäten und Partizipation (Teilhabe) sowie Umweltfaktoren.
Die Begrifflichkeiten der ICF haben bereits Eingang in die Gesetzbücher des SGB V „Gesetzliche Krankenversicherung“ sowie das SGB IX „Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen“ gefunden.
die ICF der WHO bildet die Grundlage für die Bedarfsermittlungsinstrumente im Eingliederungshilferecht

Weitere Informationen über:
https://www.dimdi.de/dynamic/de/klassifikationen/icd/
https://umsetzungsbegleitung-bthg.de/bthg-kompass/bk-bedarfsermittlung-icf/fd1-1015/


Stand: 30.10.2018

 
 
 

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