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Ausschuss Eltern und Familie

Im Ausschuss Eltern und Familie werden vom Landesvorstand engagierte Eltern und Angehörige aus niedersächsischen Lebenshilfen sowie Fachleute berufen. Elterninitiativen können zeitlich begrenzt zu bestimmten Themen in die Ausschussarbeit eingebunden werden.

Aufgaben des Ausschuss Eltern und Familie sind:

  • Vertretung der Interessen von Angehörigen im Landesverband Niedersachsen
  • Beratung der Fachausschüsse
  • Erarbeitung von Stellungnahmen und Empfehlungen
  • Vernetzung mit der Elternarbeit vor Ort
  • Beteiligung an und Durchführung von fachspezifischen Tagungen


Der Ausschuss Eltern und Familie hat sich schwerpunktmäßig mit folgenden Themen im letzten Jahr beschäftigt:

Landesweite Tagung für Eltern und Angehörige

Im Vordergrund der Arbeit des Ausschusses stand die Planung einer landesweiten Tagung für Eltern und Angehörige zum Thema „Was ändert sich für Bewohner*innen in Wohnstätten durch das Bundesteilhabegesetz?“ Die Tagung war ein voller Erfolg – bei 120 Teilnehmer*innen war aus Kapazitätsgründen die maximale Teilnehmer*innenzahl erreicht. Die Anmeldungen hätten für eine Verdreifachung der Veranstaltung ausgereicht. Nach einem Eingangsimpuls zur Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes durch die sozialpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Kerstin Tack ging es in verschiedenen Workshops um Fragen der Grundsicherung, zu den neuen Wohn- und Betreuungsverträgen sowie zur Umsetzung der vom Gesetz geforderten Personenorientierung. Die Ergebnisse der Tagung wurden aufgearbeitet und als Informationsmaterial Interessierten zur Verfügung gestellt.

Standortbestimmung zur Umsetzung der inklusiven Schule in Niedersachsen

Ein weiteres Schwerpunktthema für den Ausschuss war eine Standortbestimmung zur Umsetzung der inklusiven Schule in Niedersachsen. Einhellig wurde die Umsetzung angesichts der nachvollziehbaren Unzufriedenheit aller Beteiligten kritisiert. Die Umsetzung von Schulbegleitung braucht nach Auffassung des Ausschusses einen neuen Rahmen, der die Schulbegleitung näher in das System Schule bringt und zugleich den Individualanspruch bei besonderen Bedarfen berücksichtigt. In seiner Auseinandersetzung betonte der Ausschuss Eltern und Familie zudem die Notwendigkeit von Wahlmöglichkeiten für die Schüler*innen und deren Eltern. Dies ändere nichts an der Vision einer Schule für alle, die jedem/jeder gerecht wird. Dies bleibt aber absehbar eine Vision. Inklusion in der Schule benötige daher die Vielfalt der Angebote und Qualitäten und insbesondere die Durchlässigkeit im Alltag. Die vielerorts schonerfolgreich erprobten Modelle in Form von Kooperationsklassen sind ein geeigneter Weg, den Unterricht mit Vorteilen für beide Seiten zu öffnen.

Weiterentwicklung und Perspektive von Tagesbildungsstätten aus Sicht von Eltern

Die Thematik von Tagesbildungsstätten hat in der Vergangenheit wiederholt den Ausschuss beschäftigt. Aktuell ging es um die Weiterentwicklung und Perspektive von Tagesbildungsstätten aus Sicht von Eltern. Der Ausschuss ist sich dabei einig, dass die Qualitäten von Tagesbildungsstätten erhalten bleiben müssen und zukunftssicher aufgestellt werden müssen. Für den Ausschuss stellen die Tagesbildungsstätten sicher, dass die Schwächsten in unserer Gesellschaft nicht vergessen werden. Alle sollten so optimal wie möglich gefördert werden können. Der Ausschuss Eltern und Familie hat ein Papier mit 15 Aussagen zu den Tagesbildungsstätten erstellt.

Grundlagenpapier für die Mitarbeit von Menschen mit Beeinträchtigung im örtlichen Vorstand der Lebenshilfe

Die Mitarbeit von Menschen mit Beeinträchtigung im örtlichen Vorstand der Lebenshilfe wird im Sinne der Grundidee von Lebenshilfe immer häufiger praktiziert. Der Ausschuss hat in einem Grundlagenpapier Eckpunkte dafür formuliert und will damit einen Anstoß für die Umsetzung vor Ort liefern.

Fort- und Weiterbildungen für Eltern und Angehörige

In Zusammenarbeit mit der Akademie für Rehaberufe wurden die Erwartungen und Wünsche an Fort- und Weiterbildungen für Eltern und Angehörige aktualisiert.